Vrsar ist neben Porec die grösste Siedlung an der Küste zwischen Mirna und dem Lim-Fjord. Wichtigere Siedlungen in der Umgebung sind Funtana, Flengi, Gradina und Kloštar. Der Ort Sv.Lovrec ( Sutlavec oder Sv.Lovrec Pazenaticki) neigt teilweise auch zu Vrsar hin.
Mit Himsicht auf das geschichtliche Schicksal der Halbinsel hat sich die ethnische Struktur in Vrsar und in den benachbarten Ortschaften ständig geändert. Nach dem Anschluss Istriens an Kroatien (im Jahre 1943) ist der grösste

Teil der Italiener nach Italien ausgewandert und in das halbleere Vrsar zogen einige Familien von der dalmatinischen Insel Brac ein. Heute ist die Bevölkerung Vrsars heterogen, obwohl hier und in der Umgebung vorwiegend Kroaten leben.
Gleichzeitig mit der Entwicklung des Tourismus wächst die Bevölkerung, so dass Vrsar heute 1850 Einwohner zählt.
In Istrien spricht man heute kroatisch und italienisch. Der italienischen Minderheit sind alle Rechte garantiert sowie der freie Gebrauch der italienischen Sprache. In der Zeit des gemeinsamen Wiederstandes gegen Faschismus (im zweiten Weltkrig) sind feste Freundschaftsbände zwischen Italienern und der Slaven Istriens geschmiedet.